Barrierefreies Webdesign

Was einst für sehbehinderte Menschen entwickelt wurde, setzt sich nunmehr auch zur erfolgreichen Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung in Szene. Die Rede ist hier von der Tatsache, für die eigene Webseite ein barrierefreies Webdesign zu wählen. Dies bedeutet nicht nur, dass auch blinde Menschen die Webseite „lesen“ können, auch Suchmaschinen bevorzugen einfach gestrickte und gut strukturierte Webseiten, das heißt, diese werden leichter gefunden als diejenigen, die auf JAVA oder Ähnlichem basieren. Um ein barrierefreies Webdesign zu erschaffen, muss man sich zunächst viel Text für die eigene Webseite ausdenken. Denn auf diesen Webseiten, wo ein barrierefreies Webdesign herrscht, geht es weniger um das Optische, sondern mehr um die Textauswahl.Einst wurden Webseiten in der Form konstruiert, um auch sehbehinderten Menschen die Möglichkeit zu geben, einmal im Internet zu surfen. Hier wurden die Webseiten beispielsweise so konstruiert, dass der Text auch über die Boxen des Rechners bzw. auch über Kopfhörer wahrgenommen werden konnte.

Die Neuheit, ein barrierefreies Webdesign zu schaffen, machte sich danach auch bei der Suchmaschinenoptimierung beliebt, einfach aufgrund der Tatsache, dass es für Suchmaschinen, wie beispielsweise Google einfacher ist, eine einfach gestrickte Webseite zu finden, als eine, die mit JAVA und Flash überzogen ist. Ein wenig im Fachlichen gestöbert bedeutet dies, dass man Webseiten einfach nur mit einfachen Programmierungsmethoden (HTML, CSS) erstellen sollte, statt hier unendliche Java-Anwendungen oder Flash-Animationen einzufügen. Diese Programmierungen (Java und Flash) sorgen zum einen für einen länger andauernden Seitenaufbau im Browser, so dass viele Menschen schon gar keine Lust mehr haben, auf den Aufbau dieser Seite zu warten, schnell verschwinden sie also wieder, und zum anderen werden diese Programmierungen von Suchmaschinen schlechter aufgefasst.

Des Weiteren sind einfach gestrickte Webseiten (sprich nur mit HTML, CSS – Programmierungen) auch über Mobilendgeräte erreichbar, wie beispielsweise dem Handy. Als Beispiel: wenn wir eine Homepage über beispielsweise ein Baukastensystem erstellen, beinhaltet dies meistens auch die Zugänglichkeit der Webseite über ein Handy – einfach aus dem Grunde, dass wenig Java und Flash sowie ähnliche Programmierungen gewählt werden, sondern einfach und schnell in HTML und CSS dargestellt werden. Wenn man also mit der eigenen Webseite nicht nur über das Internet gefunden werden möchte, sondern auch möchte, dass ein Handy die eigene Webseite anzeigt, oder aber wenn man möchte, dass „alle“ Menschen die Webseite lesen oder hören können sollen, dann ist ein barrierefreies Webdesign ein absolutes Muss.Es gibt auch etliche Dienstleister, die eine solche Erstellung einer Webseite anbieten. Aufgrund der Kompetenz und des fachlichen Wissens kann man sich dann entspannt zurücklehnen und andere für sich arbeiten lassen.